Wolken Kino steht für Musik voller Leidenschaft, Authentizität und einem Hauch Melancholie. Gegründet in Köln im Jahr 2025, haben wir uns schnell als Band gefunden, die Pop-Rock nicht nur spielt, sondern lebt.
Wolken Kino ist kein Projekt.
Kein Casting-Produkt.
Kein Märchen.
Wolken Kino ist Wahrheit.
Kampf ums Überleben.
Musik als Notwendigkeit.
Es geht nicht um Alter.
Nicht um Aussehen.
Nicht um Perfektion.
Es geht um Herz.
Um Weiterentwicklung.
Um Vollgas.
Die Band ist streng – vor allem mit sich selbst.
Und Denny am strengsten mit sich selbst.
Nicht aus Ego, sondern aus Verantwortung.
Weil klar ist: Jetzt wird abgeliefert.
Diese Musik wird nicht für Applaus gemacht.
Nicht für Kommentare.
Nicht für Bestätigung.
Sie wird gemacht, weil sie gemacht werden muss.
Und an alle, die das lesen:
Ihr seid wertvoll.
Ihr seid genug.
Lasst euch eure Träume nicht nehmen – von niemandem!
Denny Wolkenherz wurde 1987 geboren – mit einem angeborenen Klumpfuß und ohne musikalisches Umfeld. In seinem Elternhaus wurde nicht musiziert, sondern gearbeitet. Musik spielte zunächst keine Rolle. Die ersten Jahre seines Lebens waren geprägt von Funktionieren, nicht von Ausdruck.
1989, im Jahr des Mauerfalls, kam Denny zu seiner Großmutter. Rückblickend ein symbolischer Einschnitt: Neuanfang. Mit vier Jahren zeigte sich erstmals ein instinktives Rhythmusgefühl. Er holte Töpfe aus der Küche seines Opas, trommelte mit Holzstäben – präzise, im Takt. Seine Großmutter erkannte sofort das Talent. Sie war musikalisch, ebenso wie seine Mutter, die selbst mit 16 erste Auftritte hatte, Musik jedoch später zugunsten von „Sicherheit“ aufgab.
Seine Großmutter förderte ihn konsequent. Bis zum sechsten Lebensjahr besuchte Denny die Musikschule, erhielt seine erste Kindergitarre und lernte früh: Musik ist kein Spielzeug, sondern Sprache.
Mit etwa neun Jahren wurde Musik zu seinem emotionalen Anker. Einflüsse wie DJ Bobo und Formate wie die Mini-Playback-Show entfachten den Wunsch nach Bühne und Ausdruck. Auch wenn dieser Wunsch familiär nicht ernst genommen wurde, blieb er bestehen. Musik ließ ihn nicht mehr los.
Mit 13 gründete Denny seine erste Band (Heidewitzka). Er begann, sich auszuprobieren, suchte seinen Platz, seine Stimme. Mit 19 erlebte er sein erstes richtiges Live-Konzert bewusst und intensiv – ein Schlüsselmoment. Dort wurde klar: Live-Musik ist kein Hobby. Sie ist Berufung.
Parallel absolvierte er seinen Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg. Anfang 20 folgten Gesangsunterricht, erste ernsthafte Bandprojekte und intensive Bühnenarbeit. Denny bewegte sich lange in der Metal-Szene und gründete Bands wie Storms of Silence, Olympius Slaughter, Centuria Wolves – laut, roh, suchend. Stilistisch extrem, inhaltlich noch ohne endgültige Identität.
Der Bruch
2012 zerbrach alles.
Seine Tochter starb an Krebs.
Seine damalige Ehefrau nahm sich zur Weihnachtszeit das Leben.
Dieser doppelte Verlust riss Denny den Boden unter den Füßen weg. Musik, einst Rettung, wurde unerträglich. Über fünf bis sieben Jahre hinweg machte er keine Musik mehr. Kein Schreiben. Kein Singen. Keine Bühne. Stillstand.
Die Rückkehr
Ab 2018 begann langsam die Rückkehr – über Karaoke, über Stimme, über Gefühl. Musik meldete sich zurück. Nicht laut, sondern ehrlich. Nach einer weiteren toxischen Beziehung und massiven falschen Anschuldigungen zog Denny einen radikalen Schlussstrich. Er verließ Deutschland zeitweise, zog sich zurück und traf eine Entscheidung: Selbstbestimmung, Klarheit, Musik – oder gar nichts.
2021 trat er bei The Voice of Germany an. Aus persönlichen Gründen verließ er die Show freiwillig. Keine Flucht, sondern eine bewusste Entscheidung gegen schnelle Sichtbarkeit und für nachhaltige künstlerische Entwicklung.
In den folgenden Jahren arbeitete Denny intensiv an sich als Sänger und Songwriter. Über fünf Jahre hinweg schrieb er an seinem Album „Alles auf Anfang“ – ein Titel, der kein Marketing ist, sondern Realität. Er holte sich Mentoring (u. a. durch Genie Mayer), baute Kontakte auf (u. a. Florian Künstler), besuchte Konzerte, analysierte, lernte, wuchs. Musik wurde wieder sein Zuhause.
Irgendwann – es muss im Jahre 1981 gewesen sein - brachte meine Mutter zwei Kassetten mit nach Hause: AC/DC – Back in Black und Kiss – Unmasked. Das Rock-Virus war damit unaufhaltsam injiziert und ich wollte daraufhin unbedingt Schlagzeug spielen. Dies ging aber aufgrund der damaligen Wohnverhältnisse nicht und ich begann mit 10 Jahren zusammen mit einem anderen Schulfreund Gitarrenunterricht bei Jürgen in der Bad Vilbeler Musikschule.
Eines Tages nannte ich das Beatles Songbook Complete und andere Pop- und Rock-Songbooks mein Eigen und klimperte neben den (damals manchmal ungeliebten) Klassiklehrstücken auch Akkorde zu bekannten Liedern rauf und runter. Ich war sogar Mitglied in einer Folklore-Gruppe namens Tambal. Eigentlich meine erste Band, ich glaube mit 15 Jahren. Wir spielten jiddische, griechische und irische Folksongs in der Besetzung Geige, Cello, Gitarre, Hackbrett und Flöte.
Während ich weiter heranwuchs, wuchs auch meine Plattensammlung. Meine erste Schallplatte, die ich mir damals bei Radio Diel vom Geld meiner Eltern kaufte, besser gesagt, aussuchte war dann: AC/DC - For Those About to Rock. Schon damals haben mich insbesondere die ruhigen und gefühlvollen Akustikstücke mit eingängigen Akkord-Zerlegungen wie Holiday oder Loving You Sunday Morning oder der Megahit Still Loving You von den Scorpions begeistert. Das sollte meinen eigenen Still und meine Spielideen prägen.
Wiederum irgendwann später gab es an einem Samstagabend im Hessischen Rundfunk einen Rockabend mit Deep Purple und sie spielten Songs von der Platte Made in Japan. Hier lauschte ich unter anderem gebannt dem Gesangs-Gitarren-Duell von Ritchie Blackmore und Ian Gillan bei Strange Kind of Woman. Ab sofort gehörte diese Band zu meinen großen Lieblingsbands.
So habe ich über die Jahre hinweg mein Musikspektrum durch viele Plattenkäufe (später CDs), dem Besuchen von vereinzelten Konzerten und dem Hören von unzähligen Bands aus Genre Hard Rock- und Heavy Metal stetig erweitert. Auch hörte ich zunehmend Speed und Thrash Metal und war begeistert von den schnellen Gitarrenriffs und unglaublichen Beats der Schlagzeuger.
Mit 16 sattelte ich dann von der Konzertgitarre auf die elektrische Gitarre um. Jedenfalls war von da an das stundenlange Hören von Platten, dem Mitspielen und Raushören sowie dem Studieren von Songbooks und dem Nachspielen von mich begeisternden Liedstellen mein beherrschendes Hobby.
Nach dem Abi mit 19 heuerte ich im Jahre 1990 bei meiner ersten Rockband an: The Backstreet Affairs aus Hanau. Ich war der „Benjamin“ und wir probten zunächst in einem Tonstudio. Danach verlagerte sich mein Freizeitleben - welches bis dahin auch ziemlich sportlich geprägt war –zunehmend in einen Keller-Proberaum. Es war aber an der Zeit, mir eine zweite E-Gitarre zuzulegen - eine schwarze Ibanez RG 750 mit einer Floyd Rose Whammy-Bar. Das Set - wir spielten „Dirty Rock’n’roll“! 😊- war nicht übel, hatte circa 15 Songs und ich hatte einige Leadguitar-Einsätze. Aber nach ca. zwei Jahren war Schluss mit dem Sänger, den wir hinauskomplimentierten, weil es zu Unstimmigkeiten kam.
Es schlossen sich über ungefähr drei Jahre diverse Sessions mit verschiedenen Musikern an verschiedenen Plätzen an. Es ergaben sich einige fast fertige Arrangements, die leider aber nie live performed wurden. Konstanter Begleiter in all den Jahren war Klaus, der Schlagzeuger aus der Hanauer Band, mit dem ich auch privat viel abhing. Zu der Zeit entdeckte ich zudem viele Classic Rock Bands aus den Sechzigern und Siebziger. Die Zeit war absolut für meinen Spielstil prägend, und das viele Spielen machte mich zu einem versierteren Spieler.
1995 dann gründete ich mit anderen vier Musikern aus Frankfurt die Band Mud Puppy (zu dt. Gefleckter Furchenmolch). Das war meine erste richtige, semi-professionelle Band, die richtig groovte und rockte. Ins Set von damals anfänglich zehn Songs flossen vier Lieder von mir ein. Ideen aus den Jahren zuvor. Im Jahre 1996 folgen diverse Auftritte. Wir erfuhren großen Zuspruch und räumten richtig ab. Auch nahmen wir unsere „erste Platte“ mit einem Tascam 8-Spur-Recorder mit dem Titel Unleash the Beast (auf Spotify mit einer Re-Recording-Fassung aus den Jahren 2016 bis 2021). Im Mai 1997 verließ ich die Band allerschweren Herzens, weil ich für ein Jahr in die USA wollte.
Als ich im Juni 1998 zurückkam, ging es nach der Graduierung des Studiums direkt mit dem ersten Job los. Die Musik spielte sich nun mehr bei mir zu Hause ab. Ich entwickelte über Jahre hinweg jedoch viele eigene Ideen. Vorwiegend auf der Akustik-Gitarre und häufig zusammen mit meinem kongenialen Buddy, namens Kenneth, mit dem ich privat viel abhing und unzählige Stunden Couch-Sessions machte. Einen Großteil der Ideen konnte ich in meinem Kopf behalten oder hatte vereinzelten Cassetten-Aufnahmen angefertigt, die ich nahezu 15 Jahre später professionell aufnehmen würde.
Ende 2002 heuerte ich bei der Band Weed in Duisburg an, die einen Leadgitarristen suchten. Ich fand das Engagement super, weil ich mir fertige Songs, als Vorlage, einfach drauf schaffen musste und mit meinen Ideen und meinem Spielstil, insbesondere in den Lead-, aber auch in den Rhythmuspassagen frei kreativ ergänzen konnte. Unser Set beinhaltete zwanzig tolle Britpop-Songs. Wir machten eine fantastische EP, „Seven Songs“, bei der ich einen eigenen Song beisteuern konnte, und spielten einige Konzerte. Unter anderem waren wir Vorband von den Georgia Satellites aus den USA in der Zeche Carl (Essen) und von Roger Chapmann (!) in der Stadthalle Dinslaken. Anfang 2025 zerfiel die Band, weil einige Mitglieder wichtigeres zu tun hatten, als Musik zu machen.
Irgendwann im Jahre 2020 kam ich auf die Idee eine/n Sänger/in zu suchen, um die über die letzten Jahre angestauten Ideen und Songfragmente auf Konzert- und Western-Gitarre aus meinem Kopf zu befreien, zu kompletten Arrangements zu vollenden und endlich mal professional zu aufnehmen. Zunächst war ich mit einem Sänger, einem anderen Frank aus Wuppertal zugange, entschied mich aber dann im August 2020 für Jessi aus Krefeld. KeinRegen11Grad war geboren! Nach Jessi rollt dieser Name wortrhythmisch perfekt aus dem Mund, wird nahezu von jedem gleich ausgesprochen, drückt Alltägliches aus und Normalität. Im Namen sind wir drin: Menschliches, Feinsinn, Wort(klang)gewandtheit, erkennbar, klug, nicht platt. Und war bestimmt einzigartig!
Das Konzept sah vor, dass wir nur zu zweit, ohne weitere Musiker, möglichst pur und ohne großen Schnick-Schnack in einem „Wohnzimmerformat“ unsere Gitarren-Gesang-Lieder gestalten wollten. Im Mai 2023 waren wir dann soweit ins Studio zu Spacelab Mixing zu gehen und nahmen unsere EP „Living Room“ auf, die mit sechs Songs am 11. Dezember 2023 veröffentlicht wurde. Weitere vier Lieder warteten danach noch in der Pipeline, die wir nach der Finalisierung zwischen November 2024 und Januar 2026 aufnahmen, mischten und masterten. Die Veröffentlichung einer weiteren EP steht kurz bevor.
Ungefähr zu Jahreswende 2025 wollte ich meiner Musikvita ein neues Kapitel hinzufügen und war wieder für Rock’n’Roll in einer Band bereit. Ich guckte mich auf Backstage Pro um und stieß Ende Juli 2025 auf Denny. Sein Song „Lass mich Lieben“ und seine unglaubliche energiegeladene und ausdrucksvolle Stimme zog mich gleich in den Bann. Am 24. August 2025 starte für mich das Abenteuer Wolken Kino.
Alles andere wird an anderer Stelle erzählt…
Ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. In einer sehr unruhigen Kindheit und Jugend bin ich irgendwann über eine Gitarre „gestolpert“. Und die hat mich sofort total gepackt, mir den nötigen Halt gegeben und mich ein Leben lang begleitet: über ein Musikstudium, die Arbeit als Musiklehrer und viele Bandprojekte hinweg. Sie bewegen sich zwischen Soul, Funk, Rock, Jazzrock und Elektropop. Aktuell spiele ich noch in der Band „Yjuna“, einem Elektropop-Projekt mit Videokunst und dem Musical „Der Brief“. Mich reizt besonders, wenn Musik mehr ist als Klang – wenn sie Atmosphäre schafft und Geschichten erzählt. Das ist so bei „Wolken Kino und Denny, der seine Geschichten mit einer unglaublichen Energie erzählt– und genau das macht dieses Projekt für mich so besonders.
Als Kind in Richtung klassischer Musik erzogen, bereits seit seinem 13. Lebensjahr kennt Gerhard Gerl-Gary “die Bretter, die die Welt bedeuten“. Er hat in den bisherigen Jahren seines Musiklebens stets mit viel Engagement in der Musikszene mitgewirkt und war Mitglied in verschiedenen Tanz- und Showbands. Durch seine Heirat mit Adriana entstand nicht nur eine private Musikschule sondern auch Gary´s Family, das als Top-Duo oder Trio auf zahlreichen Festen, und Veranstaltungen, sein Können unter Beweis stellen konnte. „Zu meinen besonderen musikalischen Erfolgen zählen die vielen außergewöhnlichen Konzerte in der Southern-Rock-Szene, die eine anspruchsvolle und prägende Erfahrung waren, sowie als Highlight der sehr erfolgreiche Auftritt als Duo mit meiner Frau, auf dem Auslandspresseball in Bonn und die zweijährige Zusammenarbeit mit dem American Embassy Club in Bonn-Bad Godesberg.“
Angefangen hat Alles mit einem Akustik-Gitarren-Unterricht bei einem 80-Jährigen Zugfgeigenhansel. Fast ein Grund, mit der Musik direkt wieder aufzuhören.
Dann kam aber zum Glück die Anfrage eines Schulkollegen, in seiner Band als Schlagzeuger zu spielen. Er hätte auch ein Drum-Kit zu Hause im Keller stehen – bräuchte mir nix kaufen. Die erste Probe funktionierte auf Anhieb. Daraus entstand eine der ersten Punk-Bands Deutschlands - STENGUNS.
Die nächste Klassenfahrt ging nach London. Besuch im Marquee-Club, Instrumente geschnappt, und im Vorprogramm von Sex Pistols einfach drei Songs runtergeschreddert. Danach zahlreiche Gigs in der Punk-Szene Deutschlands, unter anderem im berühmten Ratinger Hof in Düsseldorf.
Weiter ging es mit Rock´n´Roll, Krautrock und Jazz. Zahlreiche Engagements u.a. als Drummer bei BRAINFEVER. Gigs / Großveranstaltungen in Deutschland und Benelux (u.a. Zeche in Bochum). Mehrere Plattenveröffentlichungen. Drummer, Arrangeur und Produzent FANDANGO. Support durch EMI. Gigs in Deutschland und Benelux. Plattenveröffentlichung. Acht Jahre semiprofessioneller "Karnevalstrommler" bei unterschiedlichen Bands. Währenddessen und danach zahlreiche Bands mit Eigenproduktionen und Cover als Live-Drummer und Studiomusiker.
Frank trommelt nicht nur, sondern spielt auch Gitarre, Bass, Keyboards und alles, was an Percussion rappelt und klappert.
Hobbies: Golfen, Tee trinken, Opernbesuche, Diskussionsabende, Patiencen legen, Apothekenumschau lesen – hahaha… Alles Quatsch: Mountainbiken, Wandern, Skilaufen, (Städte-)Reisen, Kölsch trinken (ausschließlich kalt, nur vom Fass und schon lange nicht alle Sorten), Kochen und ein wenig musizieren ;o))
1972 – Sylt, Westerland - Urlaub
Ich stand mit meinem Vater im bekannten HB Jenssen Kaufhaus und dort war jemand,
der die Farfisa Orgel (mit Rotorkabinettlautsprecher) vorführte. Wir beide lauschten 2 Stunden fasziniert den Stücken der Orgelmusik (mein Vater spielte jedes Instrument – mit dem Ohr…).
Dann fuhren wir nach Hause und ein paar Wochen später, fragte mich mein Vater, ob ich Orgel spielen lernen wollte. Na klar, sagte ich. So kratzten meine Eltern und meine Oma (Opa war Kirchenorganist (Klavier und Harmonium im Wohnzimmer) 4000.- DM
zusammen und Sie kauften mir diese Orgel. Ich war 10 Jahre alt. Zuvor hatte ich schon Noten, Blockflöte gelernt und im Kirchenorchester gespielt. Natürlich erfand ich sehr schnell immer die korrekte 2. Stimme, was meinen Musik- und Orgellehrer nicht wirklich amüsierte.
1978 – Heidkamp, Schulmesse Dietrich Bonhoefer Gymnasium – Kirchenorgel / Flügel
Jede Pause spielte ich dort Schulflügel und bekam vom Musiklehrer den Schlüssel dafür.
1980 – Walldorf Astoria - Gründung
Ich spielte die Kirchenmessen und einmal spielte ich „Dave is on the Road again“ auf der Kirchenorgel. Dann kam unser damaliger Drummer, Gerry und fragte mich, ob ich das alles gespielt habe und wir gründeten die „Walldorf Astoria“ Band. 6 Leute, Farfisa VIP 600,
Lesleykabinet, Gesang wie Kate Bush, Moog, ARP, Polysix, Korg CX3, Moog Taurus 76 (!) usw. Wir hatten dann 13 Keyboards auf der Bühne machten eigene Songs, Stil Saga, Yes, Genesis, Toto….Walldorf Astoria Live mit 6 Leute auf den Bühnen. Wir machten kleine und grössere Auftritte und spielten als Vorgruppe von Grobschnitt und vor 2000 Leuten. Geile Zeit.
Pallis Band – Solingen – Cover.
Absolutely ToTo die David Paich Parts.
Und dann kam Denny über Gerry Bassmann zu mir.
It begun. Where it all begun.
Manni - Keys
Der Ursprung von Wolken Kino liegt in früheren Online-Projekten wie Dino Fox. Nach enttäuschenden Kooperationen – fehlendes Können, fehlende Verlässlichkeit, fehlende Haltung – zog Denny eine klare Linie: Keine Kompromisse mehr.
Das erste reale Mitglied von Wolken Kino war Paul, sein damaliger bester Freund. Beide kannten sich aus der gemeinsamen Metal-Band Olympius Slaughter, mit der sie auch erste Auftritte spielten. Kurz darauf stieß Doc dazu – Gitarrist und später einer der wichtigsten Struktur- und Disziplin-Treiber der Band.
Diese frühe Phase war chaotisch. Unpünktliche Proben, fehlende Ordnung, keine Klarheit. Doc sprach es offen an: Disziplin ist keine Option, sondern Voraussetzung. Die Situation eskalierte, stagnierte – bis Denny die Verantwortung übernahm und einen klaren Cut machte.
Gemeinsam mit Doc wurde ein fester Proberaum bei Master Knut gefunden. Zum ersten Mal gab es Regelmäßigkeit, Verbindlichkeit und Struktur. Proben wurden Termine. Musik wurde Arbeit.
Über Backstage Pro folgten weitere Versuche mit Musikern – viele mit Talent, aber ohne Durchhaltevermögen. Die Konsequenz war eindeutig: Ab jetzt nur noch Profimusiker.
Der Wendepunkt kam mit Gary, intern liebevoll der Notengott. Musikalisch präzise, diszipliniert, zuverlässig. Gary ist bis heute Teil der Band und ein Ehrenmitglied. Ab diesem Moment war klar: Wolken Kino hat Fundament.
Es folgten weitere personelle Entscheidungen, auch Wechsel am Schlagzeug. Nicht leicht, aber notwendig. Heute steht Wolken Kino als gefestigte Einheit.